Grüner Entwurf für ein Berliner Fahrradstraßennetz

Wir haben Ihre Vorschläge gesammelt, geprüft und aufgenommen. Sie haben mit ihren Erfahrungen als Fahrradfahrerin oder Fahrradfahrer beigetragen, ein Fahrradnetz für Berlin zu entwickeln.
Das zeigt, dass eine gesamtstädtische Fahrradinfrastruktur aus Fahrradstraßen, Fahrradwegen und Fahrradstreifen in Berlin möglich ist.
Unser Vorschlag für ein Fahrradnetz soll die Debatte auf Landes- und Bezirksebene bereichern. Wir wünschen uns eine lebhafte Debatte über die konkrete Ausgestaltung in den Bezirken, FahrRäten und der Bevölkerung und freuen uns über Hinweise aus der Praxis.

Legende: rot = Fahrradstrassen; grün = Fahrradstreifen; blau = Fahrradwege

 

  1. H. Schnaars

    Hallo,
    im Oktober 2015 wurde die “Begegnungszone Maaßenstraße” eröffnet und leider finde ich bisher noch keinen Vorschlag auf diesen Seiten, die
    => Goltzstraße und die Akazienstraße
    im schönen Schöneberg zu Fahrradstraßen umzuwidmen, was auch insofern sehr viel Sinn machen würde, da die Akazienstraße sich zum Beispiel mit der Belziger Straße kreuzt, die hier schon als Fahrradstraße vorgeschlagen ist.
    Die Goltzstraße und die Akazienstraße werden täglich von sehr vielen Radfahrer*innen genutzt.
    Wer Zweifel daran hat, möge doch bitte mal vor Ort etwas Feldforschung betreiben.

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  2. Lopez

    Ich als “Prenzlberger Kellerkind” würde eine Fahrradstraße in der Wörhterstr. /Marienburgerstr./Hufelandstr./Virchowstr./durch den Volkspark Friedrichshain/Virchowstr. jut finden. Von der Schönhauserallee bis zur Landsbergerstr.
    Jetzt ist da fast alles noch z.T. übles Kopfsteinpflaster, sodaß viele Radfahrer leider auf dem Gehweg fahren. Würde man die ganze Strecke asphaltieren bzw. das Kopfsteinpflaster “fahrradfreundlicher” gestalten, hätte man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
    Fahrradfahrer hätten eine wunderbare Verbindung parallel zur Autohölle Danzigerstr. und die Fußgänger hätten fahrradfreie Wege.

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  3. Christian Linow

    Das Quartier rund um die Sportanlage Paul-Heyse-Straße, den Europasportpark mitsamt seinem Velodrom zwischen der Danziger Straße, der Kniprodestraße und der Landsberger Allee ist durch den angrenzenden Volkspark Friedrichshain prädestiniert für ein Fahrradstraßennetz.

    Flächendeckend sollten hier alle impliziten Straßen als so genannte Fahrradstraße nach Zeichen 244.1 ausgewiesen und mittelfristig für Radfahrer ansprechend umgebaut werden.

    Mittels einer farblich hervorgehobenen Aufpflasterung im Kreuzungsbereich Paul-Heyse-Straße/Danziger Straße und einer – zusammen mit der querenden Straßenbahn abzustimmenden Vorrangschaltung für Radfahrer – an einer zu errichtenden anforderungsabhängigen Lichtsignalanlage würde eine vom ohnehin attraktiven Volkspark Friedrichshain ausgehende zonenartige Veloroute bis zur Ringbahn und dem Velodrom geschaffen werden. Damit würde eines der größten Veranstaltungszentren Berlins adäquat an den Radverkehr angebunden werden. Ingleichen beseitigte ein derartiger Umbau das verkehrspolitisch zweifellos fragwürdige “Wildparken” von Veranstaltungsbesuchern des Velodroms und initiierte zugleich eine ökologische Alternative zur Anreise mit dem Rad.

    Ebenfalls ergäbe sich ob sinkender Emissionen und im Zusammenhang mit der generellen Revitalisierung des Wohnumfelds ein erheblicher Mehrwert für die Anwohner.

    Im nächsten Schritt sollte eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke von der Paul-Heyse-Straße ausgehend die Ringbahn gen Storkower Straße überqueren. Damit schüfe man eine durchgängige Verbindung zu hoch frequentierten Orten wie beispielsweise dem Kaufland oder dem JobCenter. Durch optionale Maßnahmen wie dem mietweisen Bereitstellen von Lastenrädern (exemplarisch in Höhe Conrad-Blenkle-Straße/Paul-Heyse-Straße) ergäben sich mit Blick auf den besagten Korridor zusätzliche Synergien, die eine Verkehrswende signifikant forcieren. Bei Offerten dergestalt könnte ggf. eine Kooperation mit den Einzelhändlern Kaufland bzw. Netto in Betracht gezogen oder zumindest angeregt werden.

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  4. Norbert M

    Hallo, es fehlt dringend eine fahrradfreundlich Verbindung zwischen Alt-Mariendorf und Alt-Tempelhof. Die B96 ist dort stark befahren, Radverkehrsanlagen existieren nicht. Eine sichere und legale Umfahrung ist nicht möglich. Das Grünflächenamt verhindert das Anlegen eines Weges durch den Stadpark Mariendorf wegen angeblichen Denkmalschutzes. Es gibt bereits seit vielen Jahren fertig ausgearbeitete Umfahrungskonzepte von BUND und ADFC. Es passiert: NICHTS.

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  5. Guni

    In dem Plan fehlt mir der aus meiner Sicht wunderbare Fahrradstreifen in der Schlossstraße in Steglitz. Deshalb erscheint mir die Strecke durch die Alsenstraße nicht so wichtig.
    Und was ist mit der geplanten Fahrradroute entlang der S1? Ist die schon wieder gestrichen?

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  6. Stefan Lieb

    hallo, die am Teltowkanal Bereich Steglitz) und entlang der grünanlage bei der Schule am Königsgraben (lankwitz) geforderten Radwege irritieren: Bisher ist Nutzung für Fuß und Rad dort vorgesehen. Will der Vorschlaggeber die Fußgänger dort verdrängen?

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